Land- und Forstwirtschaft

Das Ziel dieses praxisorientierten Schwerpunktes ist, neben dem landwirtschaftlichen Facharbeiter zusätzlich noch den forstwirtschaftlichen Facharbeiter zu erwerben.

Durch 8 Wochen Forstpraxis innerhalb des 16 wöchigen Pflichtpraktikums – zwischen dem 2. und 3. Jahrgang - und durch ein 6 wöchiges forstliches Pflichtpraktikum nach Abschluss des 3. Jahrganges, werden die Voraussetzungen für die Zulassung zur Forstfacharbeiterprüfung (Prüfungsort FAST Orth/Gmunden) geschaffen.

Im 2. und 3. Jahrgang der Facharbeiterausbildung Landwirtschaft werden zusätzliche Waldwirtschaftsstunden und zusätzliche Forstpraxisstunden abgehalten um die praktischen Kenntnisse zu verbessern. Vor allem die richtige Arbeitstechnik mit der Motorsäge – Fälltechnik, Entastung, Trennschnitte usw.- werden sowohl in der Theorie als auch in der Praxis vermittelt.

Neben den schuleigenen Lehrern wird unser Team noch durch ausgezeichnete auswärtige Praxislehrer (Forstmeister) verstärkt, wodurch die Ausbildung immer einen topaktuellen Bezug zur Forstpraxis hat.

Dipl.-Päd. Ing. Rudolf Handstanger
(Koordinator Forstwirtschaft)

Aktuelles aus dem Schwerpunkt

Kampf gegen Ampfer, Disteln und Germer ! 1 : 0 für ABZ

Nach langanhaltenden Regenfällen seit dem 28. Mai, der im Innviertel und Niederbayern Anfang Juni verheerende Hochwasserschäden verursachte und ganze Dörfer überflutete, hatte der Himmel nach 5 Tagen ein Einsehen. Bei der Anreise von 11 Schüler unter Leitung von FL Maria Mair und Rudi Handstanger zum Almpraxistag nach Spital am Pyhrn bescherte eine morgendliche Gewitterzelle noch Starkregen. Wie durch ein Wunder verzog sich die Regenfront pünktlich um 09:30 bei der Ankunft auf der 1.300 m hoch gelegenen Mausmayralm im Natur-schutzgebiet Haller Mauern.

Ein Bericht von Dipl. Ing. Siegfried Ellmauer, Alminspektor a.D.

Unsere Almen – ein lebendiges Stück Heimat

Die Almen im Gebiet um Windischgarsten im Süden Oberösterreichs sind etwas Besonderes. Sie liegen hoch droben in der einzigartigen Bergwelt des Toten Gebirges oder tief drinnen in den Wäldern des Nationalparkes Kalkalpen. Diese grünen Oasen wollen entdeckt und erwandert werden. Gleichsam wie verborgene Edelsteine sind sie die „Highlights“ im „sagen-haften Land“ der Pyhrn-Eisenwurzen“.

Es gibt viele Produktionsstätten der Firma Claas. Wir die Abschlussklasse des Agrar- Bildungszentrums Salzkammergut besuchten die Produktionsstätte in Bad Saulgau. Wir bekamen eine sehr interessante und informative Führung von einem sehr erfahrenen Mitarbeiter der Firma Claas, wir sind sehr dankbar für diese Führung da wir gesehen haben wie die Grünland Geräte und das Herzstück des Claas Jaguars, das Häckselaggregat hergestellt und die Maschinen getestet werden.

Weiters bekamen wir noch einen Einblick in die Lehrlingsausbildungsstätte wo die Lehrlinge bis zum 2 Lehrjahr ausgebildet werden.

Am Donnerstag den 19.5 besichtigten wir die Firma Pfanzelt, in Rettebach am Auerberg. In einer Fachlichen Präsentation von Marketing Chef, Peter Voderholzer erfuhren wir viel über die Firma und deren Produkte.
Anschließend hatten wir eine sehr Interessante Führung durch den Betrieb. Es wurden uns vieles gezeigt und erklärt. 

1991 war die Gründung des Unternehmen Pfanzelt Maschinenbau GmbH Produktion und Montage der Pm Getriebeseilwinden für Dreipunkt-, Steck- und Festanbau am Schlepper. Einbau der Windenaggregate in Forstspezialmaschinen.

Tätigkeitsbericht aus der Holzbearbeitungspraxis im 2.Klasse und 3.Klasse Landwirtschaft

In den ersten Praxisblöcken wurden an den stationären Holzbearbeitungsmaschinen die Handhabung, die Einstellmöglichkeiten, das wechseln von Werkzeugen und vor allem die Sicherheitseinrichtungen durchgenommen. In diesem Zuge hat jeder Schüler des zweiten Klasse ein Paar „Klappschragen in Tanne“(insgesamt 58 Stück) gefertigt.

Auch die verschiedenen Holzverbindungen wurden vorwiegend mit den Maschinen hergestellt.

Mit dem zweiten Werkstück im Schwerpunkt Land-  und Forstwirtschaft im 2. Jahrgang wurden die Bearbeitungsmöglichkeiten an den Holzbearbeitungsmaschinen weiter vertieft und ausgebaut. Dabei fertigte jeder Schüler einen „Relaxsessel in Tanne“ (insgesamt 24 Stück) an.